Limbus mit 1. Preis ausgezeichnet

Der Kurzfilm „Limbus“, der am 29. März auf dem Lichter Filmfest in Frankfurt am Main Premiere feierte, ist nun ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Kurzfilmtage Thalmässing, die vom 9. bis 11. Mai stattfanden, hat Limbus am Samstag den 1. Preis erhalten, der mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 EUR dotiert ist. Die Entscheidung über die ersten beiden Preise trifft das Publikum des Festivals.

Der Donaukurier schreibt am 12. Mai 2019:

Was aus einem harmlosen Waldspaziergang werden kann, zeigt der mit 1000 Euro dotierte Siegerfilm „Limbus“ (Vorhölle) von Sekander Sharifi. Zwischen den Bäumen erblickt der Spaziergänger zwei leblose Körper, daneben einen Mann mit Schaufel vor einer ausgehobenen Grube. Der wiederum verfolgt den Ahnungslosen, der ihn aus Gegenwehr mit dem Gartengerät erschlägt. Nun betritt ein weiterer Wanderer die Waldbühne – und die Szenerie geht unter anderen Vorzeichen von vorne los. „Der normative Schuldbegriff wird in Frage gestellt, wodurch der Zeuge zum Opfer, das Opfer zum Täter und der Täter zum Unschuldigen wird“, hieß es in der Laudatio.

Leider war es mir nicht möglich, kurzfristig die Trophäe namens Olga am Samstagabend persönlich, stellvertretend für das Team, entgegen zu nehmen. Wir freuen uns jedoch sehr über die Auszeichnung und der Regisseur Sekander Sharifi hatte für die Preisverleihung eine Videobotschaft übermittelt, in der er sich im Namen des Teams herzlich bedankt.

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