Pressestimmen

Martin und der Jazz mit Käs

In seiner Geschichte versucht die Moderatorin Theophila Käs eine Talk-Show für Kinder anmoderieren. Martin, die Aula-Ratte, kommt hinzu und bringt das ganze Konzept durcheinander. Die Kinder wurden aktiv mit in die Show einbezogen und erlebten ein professionelles Konzert mit großem Spaßfaktor. […]

Auch schauspielerisch überzeugte das Stück – hier stimmte einfach alles und die Kinder erlebten einen richtig gute Show.

Jazz zum Mitmachen: 500 Pänz erlebten „Jazz mit Käs!“
Kölner Wochenspiegel, 13. Juli 2018

Singen ums Verrecken – Ein Volxliederabend

Jede Darstellerin, jeder Darsteller für sich setzten ihre eigenen, persönlichen Akzente, ließen Teile ihrer Lebensgeschichte in die Interpretationen mit einfließen, was sicher auch daran liegt, dass das Ensemble bunt gemischt war. […]

Diese Vielfalt der Kulturen machte den Reiz dieser drei Abende aus, allesamt fast ausverkauft, ein leidenschaftliches Zusammenspiel, das hervorragend funktionierte. Vorzüglich auch das Ende: Die neun Schauspieler sangen tatsächlich fast bis zum „Verrecken“ erst als der letzte Gast das Theater verlassen hatte, verstummten und verließen die Bühne.

„Singen ums Verrecken“
„Volxliederabend“ mit Schauspielschülern der Alanus Hochschule
Schaufenster Bonn, 06. Januar 2016

Zwar fehlten hier bekannte Klassiker wie „Wenn ich ein Vöglein wär“ oder Heines Lied von der „Loreley“ ebenso wenig wie „Das Wandern ist des Müllers Lust“ oder Goethes Gedicht „Die Lieb“, doch schon das „X“ im Programmtitel und der freche Slogan „Singen ums Verrecken“ machten von Anfang an klar: Hier geht es um etwas ganz anderes. „In den Liedern steckt viel Geschichte, hierin steckt die Suche nach Heimat und die Frage danach, wo man sich zu Hause fühlt“, erklärte Dominik Schiefer […]

Diese Vielfalt der Kulturen machte den Reiz dieser drei Abende aus, allesamt fast ausverkauft, ein leidenschaftliches Zusammenspiel, das hervorragend funktionierte. Und wofür steht das „X“? „Es ist eine Anspielung auf die Generation X und steht für Zeitlosigkeit und Lebendigkeit“, erklärte Dominik Schiefner, der die Schauspieler am Klavier begleitete und den die Idee für solch ein Programm schon länger beschäftigt hatte.

Volkslieder mit dem X-Faktor
Kölnische Rundschau, 15. Dezember 2015

Was ist Heimat? Wo fühle ich mich zuhause? Woher kommt die Sehnsucht in mir? Brauche ich ein Land? Diese Fragen standen für die Studenten bei der Erarbeitung der Lieder, im Vordergrund.

Singen ums Verrecken
Kultur in Bonn, 30. November 2015

Shoot / Get Treasure / Repeat

Sophia Carla Brocker, Olivia Gajetzki, Nina Karimy, Marcel Jaschar Markazi Noubar, Alexander Prizkau, Janina Raspe, Alina Rohde, Simeon Wutte und Aljoscha Zöller haben mit „Shoot / Get Treasure / Repeat“ eine starke Leistung abgeliefert. Gerade in der Darstellung von Erniedrigung und Psychoterror erzeugt das beklemmende Spiel der jungen Akteure eine nachhaltige Wirkung.

„Shoot / Get Treasure / Repeat“: Im Namen guter Menschen
Kultur-Kritik.net, 22. Juni 2016

Die Absolventen der Alanus-Hochschule spielen die zehn Szenen mit furiosem Tempo, wo dies angemessen ist, aber sie wissen Pausen zu setzen, ruhige, traurige, nachdenkliche Passagen in ihre spannende, weniger wütende als vielmehr Erkenntnis schaffende Aufführung einzubringen. […]

Zwei grundverschiedene Ansätze, Mark Ravenhills Collage aus zahlreichen Minidramen zu inszenieren. Die bescheidenere, textnähere Variante der Alanus-Hochschule ist keineswegs schwächer als die bisweilen überfrachtete Polit-Polemik vom Schauspiel Essen.

Für Freiheit, Wahrheit und Demokratie
theater:pur, Mai 2015

Zehn Episoden hat Regisseur Michael Funke ausgesucht und im kühl abstrakten Bühnenbild (Olivia Rosendorfer, Stephanie Zurstegge) weißer Stellwände und Regale im Theater im Bauturm inszeniert […]

Er entscheidet sich mehr für über die Rampe herausgeschriene Botschaften als für die leisen Töne, wie in dem berührenden Dialog eines schwulen Paares. Aber dafür können die charismatisch ihre Rollen ausfüllenden Darsteller nichts. Sie möchte man ausnahmslos gerne auf der Bühne wiedersehen.

Schockierende Episoden
Kölnische Rundschau, 04. April 2015

So ließ der Schlussapplaus, obwohl optimal vorbereitet, sehr, sehr lange auf sich warten. Bis dahin tönten einige hörbare „Uffs“ durch den Saal, ehe, nahezu benommen, herzlich applaudiert wurde.

Krieg in Kopf und Klassenzimmer
Dresdner Neueste Nachrichten, 20. März 2015

Interview im Hochschulmagazin „Universalis“

Aljoscha Zöller und Jan Vaupel studieren beide im vierten Jahr an der Alanus Hochschule. Aljoscha ist Schauspielstudent in Alfter, während Jan sich ca. 200 Kilometer entfernt am Mannheimer Standort der Waldorfpädagogik widmet. Ein Gespräch, das zu einer Annäherung wird.

Begegnungsräume und Couchsurfing
Universalis – Das Alanus Magazin, September 2015

Kopf oder Zahl

Ein Soldat mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, der sich im Alltag nur noch schlecht zurechtfindet, eine junge Frau, die von der Auswahl im Schuhgeschäft überfordert ist, und ein Student mit Idealismus, der sich in den Weiten elektronischer Medien verliert – das sind die Personen in Zöllers Film. Mit seinem kritischen Blick auf die Konsumgesellschaft möchte er zum Nachdenken anregen.

Schauspiel-Studenten zeigen Eigenproduktionen
General-Anzeiger Bonn, 20. März 2014

Verschüttet von Chipstüten, Zigarettenschachteln und anderem Zivilisationsmüll, sitzen die drei auf einem Sofa und versuchen einen klaren Gedanken zu fassen über den Lauf der Welt, über die Macht des Militärs, der Politik, der Wirtschaft und ihren eigenen Einfluss als Konsumenten – aber es gelingt ihnen nicht, weil sie sich andauernd ablenken lassen von Handybotschaften und Werbespots. Das Stück wird getragen von der Wut auf den Wohlstandsbürger, von der Kompromisslosigkeit der Jugend […].

Krieg im Frieden
DIE ZEIT, 20. März 2014

Der Geizige

Die Entspannung war den elf Studierenden des zweiten Ausbildungsjahrs am Fachgebiet Schauspiel der Alanus Hochschule deutlich anzusehen, als das Publikum das Ensemble mit begeistertem und lang anhaltendem Applaus immer wieder auf die Bühne zurückholte. Rund anderthalb Stunden präsentierten die Akteure zuvor eine temporeiche, schrille und zugleich hintergründige Aufführung der Commedia dell’arte nera „Der Geizige“ (Original: L’avare) nach Molière im Hoftheater auf dem Campus I der Alfterer Kunsthochschule. […]

Erfrischend inszeniert sind die Charaktere in die Jetztzeit übertragen worden. Cléante kommt als vorzügliches Abbild des Modedesigners Harald Glööckler daher und Mariane kann glatt als prollige Schwester von Cindy von Marzahn durchgehen. […]
Neben sehenswerten Einzelleistungen sind die bunten Ensemble-Nummern ein wahrer Hingucker. Auch hier dreht sich musikalisch alles ums Geld. So interpretieren die Darsteller unter anderem aus dem Hit des Rappers Cro „Einmal um die Welt“ den Refrain: „Nie mehr Sorgen um Geld“.

Geld regiert die Welt
Schauspielstudentin präsentieren“Der Geizige“
Schaufenster Bonn, 18. März 2014

Überhaupt strotzt das junge Ensemble nur so vor Spielfreude und genießt den Ausflug ins Proletendasein sichtlich. Ein Happy End gönnen Schwarzmann und seine Studenten dem Publikum allerdings nicht. „Hier haben wir mit der Vorlage gebrochen und dem Stück eine makabre Note verpasst – was das Vergnügen beim Zuschauen aber keineswegs trübt“, so Schwarzmann.

Molières berühmte Komödie „Der Geizige“ feierte Premiere
General-Anzeiger Bonn, 09. März 2014

Kulturförderpreis

Ausgezeichnet – mit dem Kulturförderpreis – wurde auch der 23-jährige Sänger und Musiker Aljoscha Zöller für sein vielfältiges musisches Können. Davon konnten sich die Gäste direkt nach der Preisverleihung auch selbst ein Bild machen. Ausdruckvoll gab er zwei Gesangseinlagen zum Besten.

500 Gäste in Nidderau
Frankfurter Neue Presse, 17. Januar 2011

The Young Americans

[…] eine begeisternde Show mit Elementen aus Tanz, Gesang, Musical, Stepdance, Gospel und Hip-Hop. Neben mitreißenden Inhalten und viel Engagement hatten die Profis alles dabei, was man für eine attraktive Inszenierung braucht. Von der ausgefeilten Licht- und Tontechnik bis zum aufwändigen Bühnenoutfit blieb kein Wunsch offen. Ein besonderes Wiedersehen gab es mit dem ehemaligen Musikschulschüler Aljoscha Zöller aus Heldenbergen. Er hatte sich nach einem Workshop vor einigen Jahren bei der Showtruppe beworben und ist seither festes Mitglied.

Große Show und außergewöhnliche Pädagogik
Stadtjournal Nidderau, 10. Oktober 2013

„Am Anfang des Workshops spielen wir mit den Teilnehmern, machen zusammen Quatsch und sagen vor allem: Wir sind nicht eure Lehrer, sondern eure Freunde“, beschreibt Young American Aljoscha Zöller (24) die Arbeitsweise der Gruppe. Körperübungen sollen dann einen wichtigen weiteren Schritt vorbereiten: Die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren. Dafür wird gerannt, sich gestreckt, geschrien und gelacht. Und immer geben die Akteure den Teilnehmern das Gefühl: Du schaffst das, wir glauben an dich.

Sprühender Optimismus für das Ego
Offenbach-Post, 20. August 2012

Aljoscha „Josch“ Zöller aus Nidderau hat Ende 2010 seinen Abschluss in L.A. gemacht. 2006 hatte er die „Young Americans“ auf dem Hessentag in Hessisch-Lichtenau gesehen und war von deren Enthusiasmus sofort begeistert gewesen. 2007 folgte sein erster Workshop in Hanau. Die damals als „Young American“ tourende Nina Dressen aus Gießen überzeugte ihn schließlich, der Philosophie von gegenseitigem Respekt und gemeinsamer musikalischer Erfahrung zu folgen.

Rund 100 Teilnehmer bei Workshop der „Young Americans“
Gießener Anzeiger, 11. Juli 2012

Die Abschluss-Performance bleibt für einen ein unvergessliches Erlebnis: Aljoscha Zöller. Der 22-Jährige aus Heldenbergen ist nämlich ein fester Bestandteil der «Young Americans», die jetzt einen Workshop mit anschließendem Auftritt in der Großsporthalle in Heldenbergen angeboten haben, und reist mit der Gruppe um die ganze Welt. «Wieder in der Heimat zu sein und vor meiner Familie und Freunden auftreten zu dürfen, ist für mich unbeschreiblich schön», berichtet Aljoscha Zöller, der ehemals selbst Schüler der Musikschule war. […]

Als die «Young Americans» vor drei Jahren das erste Mal zu einem Workshop in die Stadt im Main-Kinzig-Kreis kamen, war Aljoscha noch ein ganz gewöhnlicher Kurs-Teilnehmer. Schnell aber wurde dem jungen Nidderauer klar, dass er zur Stammformation gehören möchte. Er bewarb sich um einen festen Platz. «Nach wenigen Tagen kam dann schon die Zusage», freut sich der junge Mann, der inzwischen seit fast einem Jahr in Los Angeles (LA) wohnt und seitdem nicht mehr in seiner Heimat war. […]

Einer, der sichtlich Freude hatte, war Aljoscha Zöller. Wie lange er noch bei den «Young Americans» bleiben wird, weiß er noch nicht. Schließlich plant er im Anschluss an seine dortige Beschäftigung noch Schauspiel zu studieren. Doch erst einmal hat er so großen Spaß an der Arbeit mit Workshop-Teilnehmern aus aller Welt und seinen Kollegen, dass er der Crew vorerst erhalten bleibt und weiterhin durch sämtliche Kontinente reist.

Perfekte Performance bieten
Frankfurter Neue Presse, 08. Juni 2010